Sie gehört heutzutage zum Standard vieler Webanwendungen: Die Session-ID. Die Kombination aus Buchstaben und Zahlen ermöglicht den Webseitenbetreibern die eindeutige Identifizierung eines bestimmten Besuchers. Doch davon weiß der ahnungslose Kunde meistens gar nichts.
Die Session-ID findet beispielsweise in vielen Onlineshops Anwendung, um den vom Besucher gefüllten Warenkorb global im gesamten Shop abrufbereit zu halten. Dabei wird dieses Verfahren entweder durch den Anhang der ID an den Link der besuchten Seite oder dem Setzen eines sogenannten Cookies, einer kleinen, individuellen Textdatei auf dem Computer des Besuchers, realisiert.
Ist die an den Link angehängte ID noch leicht vom Besucher zu erkennen, kann der Cookie erst durch Öffnen des gleichnamigen Ordners auf dem eigenen Computer aufgedeckt werden. Sorgen muss man sich allerdings keine machen. Sowohl die angehängte ID, als auch der Cookie werden lediglich temporär gespeichert, und nach Ablauf einer kurzen Frist wieder gelöscht. So kann es beispielsweise durchaus vorkommen, dass eine späte Wiederkehr zu einem Onlineshop, den vor kurzer Zeit gefüllten Warenkorb als leer erscheinen lässt.